Firmengeschichte

Firmengeschichte

Der Erasmus Grasser-Verlag wurde 1975 von Wolfgang Vogelsgesang und anderen in München gegründet. Zunächst sollte er “Schloß Blutenburg-Verlag” heißen, da er zur Publizierung von Zeitschriften und Büchern über dieses Schloss und den Münchner Stadtteil Obermenzing konzipiert war. Aufgrund der Ähnlichkeit des Namens zu einem anderen Verlag wurde er nach dem mittelalterlichen Bildhauer Erasmus Grasser benannt, dem in den siebziger Jahren die Figuren in der Schlosskapelle Blutenburg zugeschrieben wurden. Diese These ist aus heutiger Sicht nicht richtig, dennoch wurde der Name so beibehalten. Einer der von ihm geschaffenen Mouriskentänzer dient dem Verlag als Firmenemblem.

Nach verschiedenen Ortswechseln ist der Verlag nun seit 2001 in Hohenfurch in der Nähe von Schongau ansässig. 2003 wurde er um die Abteilung Versand-Buchhandlung erweitert, die auf Bestellung alle lieferbaren Bücher besorgt. Auch sind wir bei der Suche nach antiquarischen Büchern behilflich.

Im Bereich der Werbegestaltung werden diverse Schriften und Druckerzeugnisse nach Kundenwunsch erstellt und über verschiedene Druckereien gedruckt. Für diese Tätigkeiten wird zum Teil die Bezeichnung “Bachtaldruckerei” verwendet.
 

Über Erasmus Grasser

Erasmus Grasser wurde um 1450 in Schmidmühlen in der Oberpfalz geboren und ließ sich Anfang der Siebziger Jahre in München nieder. Bekannt wurde er durch die Wappen, Gestirne und Moriskentänzer, die er in den Jahren 1477 bis 1480 im Auftrag des Rates der Stadt für den Saal des Münchner Rathauses schuf. Im Jahr 1480 wurde er einstimmig zum Vorsteher der Münchner Malerzunft gewählt, zu der auch die Schnitzer gehörten. Neben seinem bildhauerischen Können bewies Erasmus Grasser sein technisches Geschick bei der Sanierung der Reichenhaller Salinen, zu der ihm 1507 von Herzog Albrecht IV. von Bayern die Bauleitung übertragen wurde. Im Frühsommer 1518 starb Erasmus Grasser in München